zur zeit laufen zigarettenbewerbende, adressensammelnde menschen, die mensch vielleicht auch als drückerInnen bezeichnen könnte, auf dem gelände der uni münster herum und bewerben eine große gallische zigarettenmarke. an dieser stelle stellt sich die frage, ob die uni so etwas erlauben muss und wenn ja ob sie das auch getan hat.
wenn mensch der mit gesundheit begründeten logik folgt, die zur einführung eines rauchverbots in der gesamten uni geführt hat, sollte wohl davon ausgegangen werden, dass auch ein nikotinwerbeverbot herrschen müsste.
naja, im zweifel zählt vielleicht, wie beim studentenwerk, wo solche nikotinwerberInnen auch schon gesichtet wurden, nur der schöde mammon und keine langweilig politisch korrekten gesundheitspolitischen aspekte. oder gibt es vielleicht auch einfach nur ein kleines gewissenberuhigendes pr-hintertürchen, indem vorgegeben wird, dass nicht direkt für zigaretten geworben wird sondern indirekt?


Im Gegensatz zu anderen Einnahmequellen der Uni von den Studierenden, macht man sich hier noch nichteinmal im Ansatz die Mühe, aufzuzeigen, wie hoch die Einnahmen sind und wo sie hinfließen. Das regt mich an der Werbeoffensive an der Uni seit dem Amtsantritt von Frau Nelles am meisten auf.