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Archive for April 2007

Thorsten Bultmann (BdWi) hält heute abend um 18 uhr in der esg (breul 43) im rahmen der veranstaltungsreihe „Emanzipatorische Bildung“ des referats für finanziell und kulturell benachteiligte studierende der uni münster einen vortrag mit dem titel „Warum und wie wird ausgegrenzt – Zum Verhältnis von öffentlichem Bildungssystem und sozialer Ungleichheit“. im anschluss darf diskutiert werden.

In Vortrag und Diskussion sollen das Verhältnis von staatlicher Bildung und gesellschaftlichem Ungleichheitsregime herausgearbeitet, gleichzeitig aber auch die sozialen Konflikte und Widersprüche, in denen sich Bildungspolitik bewegt anhand der Grundtendenzen aktueller Bildungsreform dargestellt werden.

weitere infos: warum wird ausgegegrenzt?

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es scheint wieder voll im trend zu liegen, dass niemand die absicht hat nichts zu tun:

Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.
(Walter Ulbricht, 15. Juni 1961)

Niemand hat die Absicht, das Bafög abzuschaffen.
(Angela Merkel, 7. April 2005)

Niemand hat die Absicht, einen Überwachungsstaat zu errichten.
(Wolfgang Bosbach, 18. April 2007)

und das passende youtube-video gibt’s hier.



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mz und wn berichteten heute, dass das so genannte fürstenbergmahl der „gesellschaft zur förderung der wwu“ abgesagt wurde, da es „unüberbrückbare differenzen“ zwischen dem vorsitzenden der gesellschaft und dem rektorat gebe. es bedarf also doch nicht immer einer drohenden horde „gewaltbereiter“ studiengebührengegnerInnen um das rektorat zu veranlassen eine uniparty zu sprengen.

mit dem fürstenbergmahl sollte als neue tradition und finanzquelle für die uni der dialog zwischen wirtschaft und uni intensiviert werden. zu diesem dialog ist die uni schon bald gezwungen, wenn sie den hochschulrat zusammenstellen muss. diese mahl hätte sicher als schaulaufen für beweberInnen aus der wirtschaft für den neuen uniaufsichtsrat dienen sollen. vielleicht lagen darin auch die differenzen?

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der asta der uni münster berichtet in seinem aktuellen newsletter über einen radiobericht (mp3), in dem berichtet wird, dass das hochschulrahmengesetz abgeschafft werden soll. nachzulesen ist dies auch in einem hopowatch-artikel aus dem januar, in dem interessierte auch den gesetzentwurf für das „gesetz zur aufhebung des hochschulrahmengesetzes“ (pdf) studieren können.

das hrg sollte grobe bundeseinheitliche standards setzen. viele dieser gemeinsamen standards wurden nun aber in der föderalismusreform aufgekündigt und jedes bundesland darf jetzt machen was es will. da ist es momentan ein wenig verwirrend, dass das wort „zentral“ gerade in aller munde zu sein scheint. ob zentralabitur oder zentrale klassenarbeiten, alles muss ab sofort total vergleichbar sein. während bei den hochschulen im land und den ländern nichts mehr vergleichbar sein darf, weil diese neuerdings in einem „hochkompetitiven wettbewerb“ stehen.

und so wird ein studienortwechsel zwischen deutschen hochschulen, trotz oder vielleicht genau wegen bologna noch schwieriger als bisher, wenn nicht gar unmöglich. und je nach hochschule bekommt mensch für die verschiedenen befreiungstatbestände, die er/sie verbrochen hat (kinder, armut, soziales engagement, …), unterschiedliche und nicht vergleichbare belohnungen in form von bonussemestern.

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die uni münster erzählt in einer pressemitteilung über den antrittsbesuch des neuen asta im rektorat in gemütlicher schnittchenatmosphäre:

Schnittchen für den AStA

„Hart und fair in der Sache, auf persönlicher Ebene durchaus freundlich“, begrüßte Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles den neu gewählten Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) der WWU Münster mit den passenden Worten. Zu einem Begrüßungsumtrunk mit Schnittchen am Donnerstag, 26. April, waren neben Rektoratsmitgliedern auch studentische Senatsmitglieder und rund 15 Vertreter des AStA in den Festsaal gekommen.

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gastkommentar von hopo-watch-leserin

„es war einmal“… so der titel der asta-veranstaltung gestern. was war einmal? fragt sich die/der aufmerksame zuschauerIn… dass der asta mal politisch war?!?

oder ist das die neue art der öffentlichkeit, die vom neuen asta in seinem koalitions-, pardon, tolerierungsprotokoll so betont wird? das linke image, das mensch nach außen tragen will? dummerweise scheint die vermutung bestätigt worden zu sein, dass außer diesem image wohl nicht so viel dahinter steckt….

mensch muss doch nicht gleich alle bösgemeinten klischees über linke erfüllen… pures protestverhalten, keine inhalte… ansonsten ist die inhaltsleere gestern aber wohl kaum zu erklären…

oder wieso wird über realpolitik gar nicht mehr gesprochen, kein wort fällt zu politischer bildung, kein wort über aktuelle entwicklungen —

  • darüber, dass in die verteilkommission, die über die verwendung von studiengebühren beschließen soll, inzwischen auch studis gewählt wurden…
  • darüber, dass diese struktur parallel auf fachbereichsebene notwendig wird und deshalb vielleicht eine verstärkte kommunikation notwendig wäre, damit nicht nur in einigen ohnehin politisierten fachbereichen wirklich darüber gestritten wird…
  • darüber, dass auch die im senat angeblich beschlossene – und inzwischen auch auf der uni homepage veröffentlichte – satzung höchst brisante dinge enthält…
  • und darüber, dass es auch darüber hinaus hochschulpolitisch noch viele spannende themen gibt…

aber naja, wieso auch darüber reden, wenn man entspannt in der vergangenheit schwelgen kann…

und dabei wäre gestern der richtige rahmen gewesen… oder hat uns der film nicht alle ein bisschen bewegt? ein bisschen von der motivation und dem tatendrang der vergangenen monate spüren lassen?!?!

bleibt zum schluss die frage:

wie sollen wir mit einem asta in die zukunft schauen, wenn der lieber in der vergangenheit schwelgt und dabei versäumt, wenigstens mal über die gegenwart zu sprechen?!?!?

es war einmal… da war die welt noch schön, mensch hat sich noch der realität gestellt und politische bildung war noch ein thema.

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der asta der fh münster arbeitet intensiv an der vorbereitung der semesterticketurabstimmung, die in der woche vom 11.-15. juni an fünf fh-standorten stattfindet. der fh-asta hat nun eine info-broschüre zur urabstimmung (pdf) herausgegeben, die infos zum semesterticket enthält und als „eine entscheidungshilfe“ auf die frage „wollt ihr euer semesterticket auch weiterhin?“ dienen soll.

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