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Archive for the ‘Blogroll’ Category

die hopowatch-sendestation zieht um und war deshalb in den letzten tagen nicht so viel am bloggen. natürlich hält hopowatch trotzdem die augen und ohren offen. alle themen, die aufgelaufen sind, werden selbstverständlich brav nachgearbeitet.

big brother is watching you

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bereits jetzt nutzen viele hopowatch, um sich schnell und zeitnah über aktuelle hopothemen zu informieren. meist sind sie dadurch auch ein bisschen früher informiert. im wettlauf um die neusten news gibt es nun eine kleine anektote über überaktualität zu berichten. der asta-newsletter vom 1. märz schreibt:

3. Gutachten demontiert Argument der Gebührenfreunde

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat in einem Gutachten mit dem Titel „Zu den Umverteilungswirkungen staatlicher Hochschulfinanzierung“ ein essentielles Argument der Studiengebührenbefürworter demontiert. Der Autor Daniel Lübbert legte dar, dass ein kostenfreies Studium nicht die Umverteilung von Finanzmittel von unten nach oben (…die Krankenschwester muss mit ihren Steuern das Studium des Chefarztes bezahlen…) bedeute.

hopowatch berichtete am 1. februar:

um diese “populistische these” einmal wissenschaftlich fundiert überprüfen zu lassen, hat das grüne bundestagsmitglied Kai Gehring beim wissenschaftlichen dienst des bundestages ein gutachten mit dem titel “Zu den Umverteilungswirkungen staatlicher Hochschulfinanzierung” in auftrag gegeben und kommt danach zu folgendem schluss:

Das Gutachten arbeitet die wichtigsten theoretischen Fragestellungen aus, die sich aus der o. g. These ergeben, und überprüft sie anhand der einschlägigen Studien. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Umverteilungswirkung staatlicher Hochschulfinanzierung in der Fachliteratur stark umstritten ist. Keinesfalls lässt sich die These einer Umverteilung von unten nach oben empirisch belegen. Die These “die Krankenschwester finanziere mit ihren Steuern das Studium der Chefarzttochter” ist daher überhaupt nicht geeignet, als maßgebliches Argument für die Einführung von Studiengebühren zu fungieren.

woran mag es nun liegen, dass der asta eine information (das gutachten), die auch ihm vorlag, erst einen monat später „verwertet“, als die süddeutsche darüber schreibt, obwohl das thema studiengebühren momentan ja nun mehr als heiss ist? mensch kann sich auch weiter wundern, dass das thema auch dann nicht aufgegriffen wurde, als hopowatch berichtet hat.

liegt es daran, dass mensch dem informationsgehalt von bloggs immer noch grundsätzlich misstraut oder nur asten astabeobachtenden bloggs? oder liegt es daran, dass man lieber eine zeitung zitiert, als ein „hochwissenschaftliches“ gutachten selbst zusammenzufassen und darüber zu berichten. da stellt sich auch die frage nach dem wie und was der öffentlichkeitsarbeit des asta.

gerüchten zufolge sollen im nächsten asta drei stellen für öffentlichkeit bereitgestellt werden. ob da dann im newsdesk-verfahren (wie in der neuen münsteraner zeitung) noch mehr bereits veröffentlichte zeitungs-, dpa- und idw-meldungen verwurstet und „veröffentlicht“ werden. ob das öffentlichkeitsreferat dann noch als politisches amt betrachtet werden kann scheint fraglich.

hopowatch wird sich auch weiterhin bemühen seinen leserInnen immer die frischesten interessantesten neuigkeiten zu liefern, die das profilneurotische hopo-universum zu bieten hat.

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mit studiwatch geht ein neues blogg an den start, das nicht wie der name vermuten lässt, studierende im allgemeinen beobachtet (dafür haben die unis videoüberwachung und die staatsgewalt rasterfahndung und virtuelle hausdurchsuchungen). es geht in diesem blogg vielmehr um das allseits kritisierte studivz, jedoch aus einer anderen perspektive, über die bisher eher selten berichtet wurde.

studiwatch hat es sich zur aufgabe gemacht extremistische und rassistische tendenzen im allgemeinen und antisemitismus in speziellen im studivz aufzudecken, zu dokumentieren und daüber zu berichten. studiwatch über sich:

Das Studentenverzeichnis StudiVZ ist eine Community bei der sich inzwischen 1,5 Mio Studenten angemeldet haben. Wir gratulieren zu diesem Erfolg. Leider wird er dadurch getrübt, dass das StudiVZ für Rassisten, Antisemiten, Extremisten und islamische Fanatiker als Kontaktplattform missbraucht wird, um sich zu vernetzen und darüber die Verbeitung ihrer Hetze zu betreiben.

Dem treten wir entgegen!

Wir tun es hier, weil die Administratoren des StudiVZ offenbar grenzenloses Verständnis für islamische Hetze, Holocaust Leugnung und persönliche Beleidigungen haben, aber nur wenig Verständnis für die Verteidigung der freiheitliche demokratischen Grundordnung. Zunehmend sieht es so aus, als ob die Praxis dahin geht, die Opfer unter den Hohngelächter der Täter zu sperren und die Täter zu bauchpinseln.

Wir beobachten das!
Wir dokumentieren das!
Wir bloggen das!
Wir bekämpfen das!

Wir sind StudiWATCH

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die hochschule ist ja nun (in den augen des ministeriums) frei von (politischen) zwängen und muss im zweifel selber gucken, wo sie geld herbekommt, wenn sie nicht pleite gehen will. da muss jede hochschule kreativ werden beim geldscheffeln. eine zukunftsweisende idee ist die „verbrauchsabhängige Fahrstuhlkostenabrechnung“, die sich eine Neusser wohnbaugesellschaft ausgedacht hat und 2005 für diese idee den zweiten preis beim DW-Zukunftspreis Contra 2. Miete“ (pdf) der fachzeitschrift „Die Wohnungswirtschaft“ bekommen hat.

wenn also bald nach exzessiven fahrstuhlfahrten im mathehochhaus, der psychologie oder anderswo die mensakarte wundersamerweise geld verschluckt, dann habt ihr wohl ein paar cent pro fahrstuhlfahrt der uni überlassen. diese interessanten ideen könnte natürlich auf die momentane heizkostendiskussion ausdeht werden. wenn heizkosten nicht von allgemeinen studiengebühren bezahlt werden dürften, könnte mensch ja eine verbrauchskostenabhängige heizkostengebühr für hörsäale und seminarräume einführen. über weitere verbrauchskostenabhängige dienstleistungen, über die sich die hochschulen auch teilweise schon gedanken gemacht haben (z.B. rechnerpools), darf mensch selbst nachgrübeln.

RFID-Fahrstuhl befördert den Abschied aus der Solidargemeinschaft

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dass es beim studivz schon lang nicht mehr nur um eine kleine kontaktbörse für flirtscheue studis geht, hat der millionendeal mit der Holzbrink Verlagsgruppe gezeigt, die sich die einverleibung von studivz gerüchten und spiegel online zufolge 100 millionen euro hat kosten lassen. beim sensiblen thema datensicherheit lies sich der neue studivz-eigentümer, Konstantin Urban, in einem interview mit dem manager magazin zu der irrsinnigen aussage hinreissen, der chaos computer club (CCC) habe vergeblich versucht das studvz zu häcken.

zur strafe übernahmen nun unbekannte wirklich einen teil der studivz webseiten, nämlich den studivz-blogg und stellten darauf klar, dass der CCC besseres zu tun hat als das studivz zu häcken und machten auf arbeitsbereiche des clubs aufmerksam, die relevanter sind als das studivz, z.b. „Vertrauensverlust durch Wahlcomputer, den Gefahren von biometrischen Reisepässen und dem Kampf gegen die Totalüberwachung durch die sogenannte Vorratsdatenspeicherung.“ das studivz-blogg wurde vom netz genommen.

mehr infos zum thema:
bericht mit screenshots
studivz gecrawled und statistisch ausgewertet
euphoristisch
neue wahlkampfmethode studivz

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hopowatch wünscht seinen leserInnen ein frohes neues jahr!

passend zu den feuchtfröhlichen sylvesterfeiern noch ein kleines zitat von einem namentlich bekannten mathematikprofessor:

Politiker benutzen die Statistik wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl:
Nicht um eine Sache zu beleuchten, sondern um sich daran festzuhalten.

Prof. Gerd Bosbach

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bloggs als wahlkampfmittel gibt es in münster seit eine liste anfing sich als „blog-liste“ zu bezeichnen. dieses jahr sind nun weitere listen hinzugekommen, die auf ihren seiten zusätzliche bloggs anbieten. wenn man das selbstverständnis und die bedeutung von bloggs auf den wahlkampf abbildet, stellt sich die frage ob bloggs das richtige medium sind oder einfach nicht verstanden wurde welche bedeutung bloggs eigentlich haben.

ein blogg „ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Ein Blog ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens (ähnlich einem Tagebuch) und Meinung zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt.“ (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog) desweiteren werden bloggs auch als eine form des journalismus bezeichnet, die für eine unabhängige meinungsbildung gegen das politische und mediale establishment stehen, dem sogenannten grasswurzel-journalismus.

wenn man von diesen voraussetzungen ausgehend die wahlkampfbloggs zu den sp-wahlen betrachtet, fallen einige dinge ins auge:

  • die einträge entsprechen meist nicht dem charakter eines blogg-eintrages, sondern eher dem eines berichts, der eigentlich auf der startseite der liste unter neuigkeiten zu finden sein sollte.
  • es wird meist nicht klar wer der verfasser des eintrags ist. dies ist vor allem dann, wenn man davon ausgeht, dass es hier um eine personenwahl geht doch etwas ungewöhnlich. es drängt sich der verdacht auf, dass in dieser pseudo-anonymität leichter über andere listen oder einzelpersonen hergezogen werden kann.
  • die kommentarfunktion, welche eine es der hauptmerkmale von bloggs ist, ist deaktiviert oder moderiert. bei moderierten bloggs liegt der verdacht nahe, dass kritische einträge „verschwinden“ und so gab es diebezüglich auch immer wieder vorwürfe gegen verschiedene akteurInnen.
  • wenn man die im sp vertretenen listen als das politische establishment ansieht, stellen ihre bloggs keine gegenöffentlichkeit dar, da sie teil des systems sind. es zeigen sich parallelen zu firmen-/mitarbeiter-bloggs zum vermeintlich objetiven bloggen zu marketingzwecken, welche in der community sehr kritisch gesehen werden.

die komplexität und diversifizierung des bloggens macht es allerdings nicht einfach eine allumfassende betrachtung dieses spannenden themenfeldes in der kürze eines blogg-eintrages zu fassen, aber vielleicht findet eine spannende diskussion darüber statt.

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