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Archive for September 2008

wahlkämpfend

mit der wahl eines zwa auf der vergangenen sp-sitzung ist für die hochschullisten der uni münster die zeit der zurückhaltung offenbar vorbei und mensch bereitet nun auch öffentlich den wahlkampf vor. jetzt werden wieder homepages gepflegt, sp-anträge gestellt und vieles viele mehr.

ein beispiel ist die homepage einer liste die wochenlang ungepflegt vor sich hinvegetierte. dann wurden plötzlich an einem tag mehr als fünf neue beiträge eingestellt. dies ist an sich ja nichts verwerfliches, aber mensch wundert sich schon über das kalkül dieses nachrichtenspams, wenn meldungen nachträglich rückdatiert werden.

naja denn: mögen die spiele beginnen

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seit gestern mittag tagt das landesastentreffen (lat) nrw im internationalen zentrum „die brücke“ in münster. laut einer beschwerdemail eines sp-parlamentaristen, wurde dem studierendenparlament dieser termin auf der letzten sitzung vorenthalten.

hopoaussenpolitikinteressierte können ja noch heute mal in der brücke vorbeischauen. es soll laut einladung um die folgenden themen gehen:

  1. Begrüßung / Rundlauf
  2. Gesinnungstest
  3. Rahmenprüfungsordnungen
  4. LABG
  5. Kampagne „Gute Bildung ist…“
  6. Bildungsgipfel
  7. Hochschulzugangsgesetz
  8. anstehende Themen
  9. Anträge
  10. Verschiedenes

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wahlenwählend

die nächste (18.) sitzung des studierendenparlaments der uni münster findet morgen, am 22.09.08 um 18 uhr im f2 (f-haus) statt.

es dürfte spannend werden, ob das sp mal wieder die beschlussfähigkeit erreicht. einziger nicht-standard tagesordnungspunkt ist übrigens die wahl eines zentralen wahlausschusses (zwa). auch wenn der passende top mal wieder fehlt, wird vielleicht ja auch ein wahltermin gewählt.

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der asta der uni marburg hat sich beim hessischen wissenschaftsministerium über den uni-präsidenten dienstaufsichtsbeschwert und wirft ihm vor, gegen seine pflicht „die Ordnung an der Hochschule und damit die ordentliche Durchführung von Gremiensitzungen“ verstoßen zu haben, da er versucht habe den asta bei wichtigen finanzpolitischen entscheidungen auszuschließen.

hintergrund ist, dass der präsident in einer erlesenen runde mit den dekanInnen über kürzungen fachbereichsetats beraten hatte. die sitzung wurde als „inoffiziell“ gelabelt und fand ohne beteiligung der studierenden, des personalrats, der frauenbeauftragten und der vertrauensperson der behinderten statt. der asta ist der ansicht, dass der präsident diese aber offiziell zu einer außerordentlichen sitzung des erweiterten präsidiums hätte einladen müssen.

die asta-vorsitzende julia kommentiert diesen vorgang so:

Herr Nienhaus hat damit auch den letzten Rest einer demokratischen Hochschule umgangen. In allen ordentlichen Gremien der Philipps-Universität entfällt die Mehrheit der Sitze auf die Gruppe der Professorinnen und Professoren. Wenn nun die Studierenden nicht einmal mehr zu den Sitzungen eingeladen werden, kommt dies der Abschaffung der Gruppenuniversität, in der auch Studierende und MitarbeiterInnen Rechte besitzen, gleich.

der asta ist entrüstet über das „schwerwiegende Fehlverhalten“ des präsidenten und versucht nun auch den personalrat dafür zu begeistern gegen das rektorat aufzubegehren:

Gegen die Umgehung unserer Mitbestimmungsrechte müssen wir uns gemeinsam wehren. Auch die geplanten finanziellen Kürzungen betreffen Mitarbeitende und Studierende gleichermaßen. Entlassungen beim Personal bedeuten für die Studierenden oft weniger Lehre oder Studienberatung.

gehört eine intransparente haushaltsführung mit möglichst aussageschwachen haushaltsplansenatsvorlagen nicht zum tagesgeschäft deutscher hochschulverwaltungen?

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der asta der uni münster debattiert immer noch über die anschaffung proprietärer software. auch sollen nun, trotz überweisung in den haushaltsausschuss, schon im vorgriff teile dieser software angeschafft worden sein oder in kürze angeschafft werden. neben der frage wieso das ganze in den haushaltsausschuss verwiesen wurden, muss mensch das auch nicht unbedingt verstehen.

der asta der fh gießen-friedberg macht es genau anders herum. er passt sich nicht der software an, sondern passt die software an seine bedürfnisse bzw. die der studierendenschaft an. der asta passte die aktuelle ubuntu distribution, 8.04 „Hardy Heron“, für die studierende der fachhochschule an und verteilte sie auf cds in der hochschule. darüber wird das „asta ubuntu“ auch zum download angeboten.

benjamin, der it-referent im asta der fh gießen-friedberg erklärt sein „asta ubuntu“ in ubuntuusers.de so:

Wir wollten unseren Studierenden zeigen, wie einfach Linux und Open-Source-Programme zu bedienen sind und haben ihnen deshalb ein komplettes Betriebssystem mit einem umfangreichen Softwarepaket zum Ausprobieren und Verwenden geschenkt.

zu den anpassungen zählen laut ubuntuusers.de vor allem ein eigenes, angepasstes hintergrundbild und die asta-homepage als startseite für den firefox, die vollständige deutsche und englische sprachunterstützung eingebunden sowie das „OLSR-Protokoll“, mit dem die studierenden problemlos das gießener freifunknetz nutzen können.

der asta der fh gießen-friedberg ist selbst ubuntu-fan und finanziert auch das „asta ubuntu“ projekt:

Da wir auch im AStA Ubuntu nutzen und uns der Open-Source-Gedanke sehr am Herzen liegt, wollten wir unseren Studierenden Alternativen zu ‚etablierten‘ Programmen und Systemen zeigen und auch versuchen, sie für Open-Source und freie Software zu sensibilisieren. Außerdem wollen wir unsere Idee als Anregung für andere Studierendenvertretungen verstanden wissen.

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heute findet in der volkshochschule köln die fachtagung „Feindbild Islam – Rechtspopulistische Kulturalisierung des Politischen“ statt. diese tagung und weitere veranstaltungen sind die reaktion auf den sogenannten „Anti-Islamisierungskongress“, zu dem eine rechte kölner bürgerInnenbewegung die gesamte europäische rechte eingeladen hat.

der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) unterstützt die tagung, auf der aktuelle entwicklungen des antiislamisch-populistischen rassismus dargestellt und diskutiert werden sollen. fzs-sprecher thomas erhofft sich von der tagung folgendes:

Wir hoffen, dass möglichst viele Interessierte an der Tagung teilnehmen. Gerade den Aspekt, die antiislamischen Tendenzen in einen gesamtpolitischen, also auch gesamtgesellschaftlichen Kontext zu rücken, halten wir hierbei für unbedingt notwendig. Pro-Köln und Konsorten sollen wissen, dass ihr pseudowissenschaftlicher Ansatz, Fremdenhass legitimieren zu wollen nicht funktioniert.

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heute abend konstituiert sich um 20 uhr im café milagro (kshg) die lokale mentorInnen-gruppe von arbeiterkind.de. arbeiterkind.de wurde anfang des Jahres gegründet und dient als koordinationsseite von 400 mentorInnen aus 70 hochschulstädten.

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